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"Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert." (Oscar Wilde)

In vielen Bereichen unserer Gesellschaft hat man verlernt, neugierig zu sein, so auch das Erkennen von wichtigen Entwicklungen!
Die Aufgabe eines jeden Unternehmenslenkers ist es, den Blick in die Zukunft zu richten, Änderungen vorherzusehen und Maßnahmen zu ergreifen, die das Unternehmen auf Erfolgskurs bringen. Im Blickpunkt stehen dabei neue Technologien wie Machine Learning, Blockchain, Data-Mining zur Analyse des Nutzerverhaltens und robotergesteuerte Prozessautomatisierung.

Mit digitaler Intelligenz zu Innovationen

Der kontinuierliche Wandel zur Experience Economy ist der nächste große Entwicklungsschritt in der digitalen Transformation vieler Unternehmen, denen durch neue Technologien die Möglichkeit gegeben wird sich zu intelligenten Unternehmen zu entwickeln.

Das Internet of Things verändert die Welt. Es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der davon unberührt bleibt. Alles wird digital vernetzt. Alles wird intelligent. Die digitale Transformation, Industrie 4.0, IoT oder Smart Factory werden als technologische Entwicklungen beschrieben. Zugegeben: Autonom agierende Cyber-Physical Systems, sich eigenständig vernetzende und kommunizierende Sensoren, mobile Robotik und Big-Data-Analysen - die neuen Möglichkeiten sind faszinierend.
Intelligente Steuerungsmechanismen sichern die Wertschöpfung innovativer Geschäftsmodelle und neu entstehender Infrastrukturen. Die Steuerung sämtlicher Unternehmensprozesse in Echtzeit werden zu einem wesentlichen Bestandteil der Planung. Erfolg haben werden die Unternehmen, die es verstehen Experince-Daten in ihre operativen Systeme und Prozesse zu integrieren.

Unsere Arbeitswelt wandelt sich. Neue Formen der Mensch-Maschine-Kooperation entstehen. Es ergeben sich spannende Perspektiven zur Gestaltung des Produktionssystems. Mit dem digitalen Wandel werden Daten zum Kernbestandteil der industriellen Wertschöpfung und Software zum Nervensystem der Digitalisierung. Profitieren werden die Unternehmen, die sich als wandlungsfähig erweisen und in der Lage sind, sich schnell auf Veränderungen einzustellen. Daten sammeln, managen und auswerten ist dafür eine der wichtigsten Kernkompetenzen überhaupt.

Dennoch sollte man sich nicht vom Glanz neuer Techniken alleine blenden lassen. Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern das Ergebnis vieler kleiner Schritte, die ein Unternehmen verändern. Karl Valentin sagte:"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." Das gilt auch für die Kunst, eine Wertschöpfungskette in Richtung Industrie 4.0 weiterzuentwickeln. Produkte modular gestalten, Stammdaten zu bereinigen, eingefahrene Planungsprozesse umzugestalten. Diese Mühen lohnen sich und werden dauerhaft Produktivitätsvorteile schaffen. Das Festhalten an Routinen ist nur die Angst vor neuen Herausforderungen! Ohne Veränderungsbereitschaft wird Industrie 4.0 im Unternehmen nicht erfolgreich sein. Die Wandelbarkeit einer Organisation hängt davon ab, wie flexibel und durchlässig ihre Strukturen sind. Arbeitswelten müssen schnell und nachhaltig flexibilisiert werden, um den Spagat von alten hierarchischen Strukturen zu durchlässigen Netzwerkgebilden zu meistern. Entscheider sind heute mehr denn je gefordert, die Voraussetzungen für ein Umfeld zu schaffen, in dem ein Umdenken zugunsten der digitalen Zukunftsfähigkeit möglich ist und damit ein Kulturwandel erst greifen kann.